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Augsburgs grüne Insel

Stadtgarten und Wittelsbacherpark

 

Der Augsburger Stadtgarten mit dem 1895 angelegten Wittelsbacherpark ist eine beliebte Erholungs- und Freizeitfläche am Rand des Stadtzentrums. Im Lauf der Zeit diente diese grüne Insel als Ort für Ausstellungen und Konzerte, Messen, Kongresse und sportliche Großereignisse bis hin zu olympischen Spielen.

Die Geschichte der grünen Insel begann 1886: In diesem Jahr fand die Schwäbische Kreisausstellung statt, die 730244 Besucher anlockte. Danach wurde ein Verein gegründet, um dieses Areal als Erholungs- und Vergnügungsfläche zu erhalten: Die gepflegten Grünanlagen, Ludwigsbau und Sängerhalle, Ausstellungen und Konzerte waren Publikumsmagnete.


1965 wurde die Sporthalle eingeweiht, zu Beginn der 1970er Jahre errichtete man hier den Hotelturm und die Kongresshalle (heute „Kongress am Park“). Der 1957 gestiftete Rudolf-Diesel-Gedächtnishain legte den Grundstein für die Städtepartnerschaften mit Amagasaki und Nagahama.

Stadtgarten und Wittelsbacherpark sind mit ihrer bewegten Vergangenheit, ihren markanten Gebäuden, lauschigen Plätzen und  weitläufigen Grünflächen zentrale Plätze in Augsburgs Geschichte. Stadthistoriker Franz Häußler hat die Geschichte und Geschichten des Stadtgartens und des Wittelsbacherparks – vom Ludwigsbau bis zu „Kongress am Park“ – reich bebildert dokumentiert.

 

Die Fugger um Augsburg,
München und Ulm

Adel, Schlösser und Kirchen

 

Mit Jakob Fugger „dem Reichen“ fing alles an: Von Kaiser Maximilian I. erwarb er im Jahr 1507 die Herrschaft Kirchberg-Weißenhorn. Danach kauften die Fugger mehr als 100 Jahre lang, was an Herrschaften, Grundbesitz und Rechten zu haben war. In über 200 Städten und Dörfern Oberdeutschlands hatten sie im 17. Jahrhundert das Sagen. Um Augsburg und Ulm, in München, Oberbayern und Mittelfranken, im Unterallgäu und auf der Schwäbischen Alb findet man ihre Spuren: Schlösser, Fuggerhäuser und Kirchen, aber auch Burgruinen, Schlossparks, Museen sowie Kunstwerke teils von europäischem Rang. Auf den Schlössern in Oberkirchberg, Babenhausen, Kirchheim und Wellenburg leben bis heute Nachkommen der reichen Fugger.

 

Mit 774 Fotografien leitet dieser „Geschichtslesereiseführer“ in 140 Städten und Dörfern zu rund 250 Stationen auf den Spuren der Fugger. Sehenswürdigkeiten aus 500 Jahren erklären die Historie dieser großen deutschen Familie: Sie liegen in der Regel in einem Radius von 100 Kilometern um die Fuggerstadt Augsburg. Wo es hilft, die Geschichte der Fugger besser zu erklären, beschreibt dieser Kulturreiseführer einige weiter entfernte Stationen – zwischen dem Bodensee und dem Chiemgau, Nürnberg und einem einsamen Tal in den Allgäuer Alpen.