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Stadtführer, Denkmalführer, Bildband, Ausstellung – viermal UNESCO-Welterbe aus dem context verlag

Drei Neuerscheinungen im August und September befassen sich mit dem Augsburger UNESCO-Welterbe

Am 6. Juli 2019 wurde Augsburgs historische Wasserwirtschaft mit dem Bewerbungstitel „Das Augsburger Wassermanagement-System“ UNESCO-Welterbe – das erste im bayerischen Schwaben. Der context verlag Augsburg hat auf die Entscheidung des UNESCO Welterbekomitees rasch reagiert: Bereits im August erschien ein neuer Stadtführer, in dem Denkmäler der Wasserwirtschaft einen neuen Schwerpunkt bilden. Bis Mitte September wird ein Bildband zum UNESCO-Welterbe Wasserwirtschaft in den Buchhandel kommen. Zeitgleich gibt der Verlag einen Führer zu den Wasserwerken und Wassertürmen, Kanälen und Wasserkraftwerken sowie zu einigen Zielen mehr heraus, die für Augsburgs jahrhundertelang vorbildlichen Umgang mit dem Wasser relevant sind. Und am 14. September wird eine Wanderausstellung des Augsburger Bezirksvereins des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) eröffnet: Die redaktionellen Inhalte dieser Ausstellung entstanden ebenfalls im context verlag Augsburg.

 

Augsburgs historische Wasserwirtschaft hat sehr viel mehr Sehenswertes zu bieten als „nur“ die 22 offiziellen Denkmäler der Bewerbung, unter denen sich etliche Wasserkraftwerke und Wasserwerke befinden, die noch nicht einmal von außen jederzeit zu besichtigen sind. Welche Ziele immer für die Öffentlichkeit zugänglich sind, welche wenigstens von außen stets besichtigt werden können und welche nur im Rahmen von Führungen, listet nun der neue, speziell zum Thema Wasser herausgegebene Kulturreiseführer mit dem Titel „Wege zum Welterbe Wasserwirtschaft. Das UNESCO-Welterbe in Augsburg“ auf. Auf 120 Seiten, mit 197 Fotografien und drei Karten leitet dieses Taschenbuch zu den Denkmälern, aber auch zu Spaziergängen und Radtouren. Unter den vorgestellten Stationen sind auch Museen wie das Staatliche Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim), das Maximilianmuseum Augsburg, das Lechmuseum Bayern in Langweid oder das Klostermühlenmuseum in Thierhaupten, deren Inhalte und Exponate die Augsburger Wasserwirtschaft und ihre Auswirkungen auf Kunst und Wirtschaft thematisieren. Dieser handliche Führer zum Welterbe erscheint am 13. September 2019.

 

 

Fast 300 Fotos zeigen und erklären das UNESCO-Welterbe

 

Ebenfalls mit 120 Seiten, in diesem Fall mit 283 teils großformatigen Fotografien, erscheint der Bildband „Welterbe Wasser. Augsburgs historische Wasserwirtschaft“ (Untertitel: „Das UNESCO-Welterbe, Augsburger Wassermanagement-System’“). Dieses Buch stellt mit kurzen und allgemein verständlichen Texten die 22 Denkmäler der Augsburger UNESCO-Welterbestätte und weitere Stationen vor. Zum besseren Verständnis des Welterbes leiten einige Kapitel auch in die Zeit des römischen Augsburgs, in die Kunst- und Technikgeschichte und zur Industriekultur, ins Lechtal, ins Ries und ins Allgäu. Der Bildband ermöglicht so einen schnellen und verständlichen Überblick über Augsburgs historische Wasserwirtschaft. Die Vorworte zu diesem Buch schrieben Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard – Mitglied des Vorstands der Deutschen UNESCO-Kommission und Vorsitzender des Deutschen Nominierungskomitees des UNESCO Programms „Memory of the World“ – sowie Prof. Karl Ganser, international renommierter Experte in Sachen Industriekultur. Auch dieser großformatige Bildband erscheint am 13. September 2019.

 

 

Wanderausstellung des VDI: „Ingenieure machen Welterbe“

 

Auch der Verein Deutscher Ingenieure befasst sich demnächst mit dem Augsburger Welterbe. Der Augsburger Bezirksverein, der schwabenweit knapp 3.400 Mitglieder zählt, eröffnet am 14. September seine Wanderausstellung „Ingenieure machen Welterbe“. Die Ausstellung soll am Beispiel von Technikpionieren und Ingenieuren wie Carl Buz und August Riedinger aufzeigen, welchen Beitrag Augsburger Ingenieurswissen zum Werden der Welterbestätte geleistet hat. Diese Ausstellung ehrt aber auch einen Augsburger der Gegenwart: das VDI-Mitglied Franz Winter, dessen Firma beziehungsweise Familie allein sechs der 22 Augsburger Denkmäler der Welterbebewerbung unterhält – sechs Wasserkraftwerke an Kanälen von Lech und Wertach.

 

 

Augsburger Stadtführer mit neuem Schwerpunkt „UNESCO-Welterbe“

 

Schon im August ist der neue Augsburg-Stadtführer mit dem Titel „AUGSBURG. 2000 Jahre Geschichte und das UNESCO-Welterbe historische Wasserwirtschaft“ erschienen. Das Reisetaschenbuch leitet mit 168 Seiten, zwei Karten und 321 Fotos zu mehr als 80 Sehenswürdigkeiten in Augsburg und in der Nachbarstadt Friedberg. Der völlig neu konzipierte Stadtführer legt einen Schwerpunkt auf die Denkmäler der Augsburger UNESCO-Welterbestätte. Auch deshalb widmet sich ein abschließendes Kapitel zusätzlich den drei Wasserkraftwerken der LEW am Nördlichen Lechkanal in Gersthofen, Langweid und Meitingen, die ebenfalls zu den Denkmälern der Welterbestätte zählen.

 

Alle drei Bücher sowie die Texte der Ausstellung des Vereins Deutscher Ingenieure hat Martin Kluger, der (so die „Augsburger Allgemeine“) „Vater der Augsburger Welterbe-Bewerbung“, verfasst. Weitere Publikationen des context verlags Augsburg zum Thema Wasserwirtschaft sind derzeit in Vorbereitung.

 

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