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Neues Immaterielles Kulturerbe Pegnesischer Blumenorden

Der context verlag hat erneut ein Immaterielles Kulturerbe in Bayern auf den Weg gebracht

Und wieder eine erfolgreiche Idee des context verlags Augsburg | Nürnberg für ein neues Immaterielles Kulturerbe in Bayern: Der Verlag initiierte die Bewerbung des Pegnesischen Blumenordens in Nürnberg für die 2026 erfolgte Aufnahme in die Liste des Immateriellen Kulturerbes in Bayern

 

Der Pegnesische Blumenorden ist eine 1644 gegründete, bis heute bestehende Literaturgesellschaft: Sie befasst sich mit der Entwicklung und Pflege der deutschen Sprache und Literatur. Neben der literarischen Tätigkeit seiner Mitglieder und der Vermittlung von Literatur und Mundartdichtung steht die Förderung von Autorinnen und Autoren im Vordergrund der Vereinstätigkeit. Zu den Aktivitäten des Vereins gehören Vorträge, Lesungen, Literatur­wettbewerbe, Aufführungen des „Poetischen Theaters“ und die Herausgabe der Literaturzeitschrift „Blattwerk“. Alljährlich findet das „Irrhain-Fest“ statt: Dieser Irrhain ist eine Parkanlage nahe dem Dorf Kraftshof im Nürnberger „Knoblauchsland": Hinter einem barocken Sandsteinportal findet man zahlreiche Gedenksteine und Gedenktafeln aus dem 18. und 19. Jahrhundert sowie ein Schillerdenkmal von 1907. Der Irrhain wurde 1676 als Versammlungsort des Pegnesischen Blumenordens angelegt. Das Attribut „Pegnesisch" leitet sich übrigens von der Pegnitz ab. Der Pegnesische Blumenorden ist die älteste ohne Unterbrechung bestehende Barock-Literaturgesellschaft Deutschlands. Ihr gehörten Autoren wie Theodor Fontane, Marie von Ebner-Eschenbach und der Nobelpreisträger Gerhart Hauptmann an.

 

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Foto: Wikimedia/Benreis/CC BY-SA 3.0

 

Ehrenvoll auch für den context verlag: Einer der Autoren des Verlags, der Nürnberger Jurist Dr. Michael Waschk, wurde 2021 im Pegnesischen Blumenorden aufgenommen und dann in den Erweiterten Vorstand berufen. Dr. Michael Waschk hat im context verlag unter anderem die Monografie "Willibald Pirckheimer. Jurist, Humanist und Freund Dürers" herausgebracht.

 

Die Aufnahme des Pegnesischen Blumenordens in die Liste des Immateriellen Kulturerbes ist nicht zuletzt dem in Augsburg und Nürnberg tätigen Verlag zu verdanken, der durch seine Arbeit und Publikationen schon die 2019 – unter dem Namen „Augsburger Wassermanagement-System“ – erfolgte Aufnahme der historischen Augsburger Wasserwirtschaft in die Welterbe-Liste der UNESCO  angestoßen hat. Auch die Eintragung der „Tradition der hochalpinen Alpwirtschaft im Allgäu“ in das Bayerische Landesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes (2014) und als "Hochalpine Allgäuer Alpwirtschaftskultur in Bad Hindelang" ins Bundesweite Verzeichnis (2016) geht auf die Initiative des context verlags zurück.

Irrhain 1744
 

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