Demnächst erscheint

Alm- und Alpwirtschaft im Alpenraum.

Eine Bibliographie der Alm- und Alpwirtschaft wie die derzeit von Prof. Dr. Werner Bätzing erarbeitete hat es bislang nicht einmal ansatzweise gegeben. Dieses Werk mit dem Titel „Alm- und Alpwirtschaft im Alpenraum. Eine interdisziplinäre und internationale Bibliographie" umfasst alle Alpenregionen von Wien bis Nizza und die mit dieser Wirtschaftsform verbundenen Fachgebiete (Agrarwissenschaften, Geographie, Ethnologie, Rechtswissenschaften u.a.). Mit gut 2.300 Titeln in deutscher, italienischer, französischer, englischer, slowenischer und rätoromanischer Sprache ermöglicht es diese Bibliografie, sich erstmals einen Überblick über die alpenweiten Diskussionen und Forschungen zur Alm- und Alpwirtschaft zu verschaffen.

 

An ihrem Anfang bietet die Bätzing-Bibliographie zusätzlich eine materialreiche Einführung mit einem Überblick über die Alm- und Alpwirtschaft im Alpenraum und über den Stand der Forschung in den einzelnen Staaten und Fachgebieten. Angesichts der aktuellen Schwierigkeiten – schleichende Intensivierungen auf der einen Seite, Nutzungsaufgaben auf der anderen Seite – verfolgt diese Bibliographie auch das Ziel, die große wirtschaftliche, kulturelle und ökologische Bedeutung der Alm- und Alpwirtschaft in den Alpen sichtbar zu machen und ihre alpenweite Zusammenarbeit zu fördern. 

 

Werner Bätzing ist emeritierter Professor für Kulturgeographie am Institut für Geographie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Unter seinen zahlreichen Publikationen sind  „Die Alpen – Geschichte und Zukunft einer europäischen Kulturlandschaft“, „Die Alpen: Das Verschwinden einer Kulturlandschaft" sowie „Das Landleben: Geschichte und Zukunft einer gefährdeten Lebensform“ die wohl bekanntesten. Bätzing ist korrespondierendes Mitglied der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) in Hannover, Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Bayern an dieser Akademie, Beiratsmitglied im internationalen Verein Pro Vita Alpina, wissenschaftlicher Berater der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA (Vaduz) sowie Mitglied im internationalen Projekt-Beirat Gemeindenetzwerk – Allianz in den Alpen.

 

Herausgeberin der Bätzing-Bibliographie ist die Marktgemeinde Bad Hindelang im Oberallgäu. Die Hochalpine Allgäuer Alpwirtschaftskultur in Bad Hindelang wurde 2016 in das Register Guter Praxisbeispiele zur Erhaltung Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen. Im context verlag Augsburg | Nürnberg sind zum Thema der hochalpinen Alpwirtschaft in Bad Hindelang bislang erschienen:

Kulturerbe Alpwirtschaft in Bad Hindelang im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen

 

Kühe. Menschen. Berge. Die 46 Alpen von Bad Hindelang im Allgäu. Immaterielles Kulturerbe in Bayern

Mozartstadt Augsburg. Leopold Mozart, Wolfgang Amadé Mozart und ihre schwäbische Familie

Das neue Reisetaschenbuch zeigt, warum Augsburg die deutsche Mozartstadt ist:  Einige Generationen der Familie Mozart haben hier gelebt. Augsburg ist die Geburtsstadt Leopold Mozarts. Hier hat Wolfgang Amadé Mozart sein „Bäsle“ Maria Anna Thekla Mozart geküsst und vermutlich mehr als das. Die Mozarts waren eine schwäbische Familie: 1331 erstmals westlich von Augsburg urkundlich erwähnt, waren die ersten bekannten Mitglieder der Familie Mozart Bauern, später wurden sie auch Maurer. Nachdem der erste Mozart 1643 in Augsburg eingewandert war, verdienten sie als Baumeister, Buchbinder und Bildhauer ihr tägliches Brot. Der berühmteste Spross der Familie ist Wolfgang Amadé Mozart. Sein 1719 in Augsburg geborener Vater Leopold Mozart war sein Entdecker und sein einziger Erzieher, sein Musiklehrer und auch der „Manager“ der jahrelangen Konzertreisen. Im Augsburger Domviertel hatte sich Leopold Mozart jene Bildung und musikalische Ausbildung angeeignet, die er später an seinen Sohn weitergab. Wolfgang Amadé kam fünfmal – 1763, 1766, 1777, 1781 und 1790 – in die „vatterstatt meines papa“. 1777 erlebte er mit dem Augsburger „Bäsle“, seiner Cousine Maria Anna Thekla Mozart, wohl sein erstes erotisches Abenteuer.

 

Dieses Reisetaschenbuch führt ins Leopold-Mozart-Haus und zu den Mozartstätten: Sie verdeutlichen, warum Augsburg die deutsche Mozartstadt ist und weshalb Augsburg die – neben Salzburg und Wien – bedeutendste Stadt im Leben von Leopold Mozart und Wolfgang Amadé Mozart war. 

Das 96-seitige Reisetaschenbuch „Mozartstadt Augsburg. Leopold Mozart, Wolfgang Amadé Mozart und ihre schwäbische Familie“ (Autor: Martin Kluger) ist bundesweit, in Österreich und in der Schweiz im Buchhandel erhältlich (Euro 9,90). Ein Tipp: Bei einem Besuch der Mozartstadt Augsburg ist dieses Buch kostenlos in der Tourist-Info des Herausgebers, der Regio Augsburg Tourismus GmbH, im Leopold-Mozart-Haus sowie bei Klassikkonzerten zu haben. Ermöglicht wurde diese kostenlose Verteilung von der Stiftung „Deutsche Mozartstadt Augsburg“.

 

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